Routen unserer Blauen Reisen und Workshopreisen (Änderungen vorbehalten)
Marmaris (Reisebeginn)
Marmaris ist eine Küstenstadt in der Provinz Muğla im südwestlichen Teil der Türkei. Sie hat ca. 28.171 Einwohner (Stand 2008) und ist vom Tourismus geprägt.
Das genaue Gründungsdatum von Marmaris ist nicht bekannt. Erste Quellen stammen aus dem 6. Jahrhundert v.Chr. und nennen die Stadt bei ihrem antiken Namen Physkos. Die erste Ansiedlung geht auf die Karer zurück. Die Karer kamen nach den Schriften des Historikers Herodot von Kreta. Sie siedelten sich hier im Gebiet der heutigen Provinz Mugla an und nutzten den natürlichen Hafen als Marinebasis für ihre Überfälle auf die Phönizier auf Rhodos und die anderen Inseln im Ägäischen Meer. Im Jahre 138 v. Chr. trat Attalos III., König von Pergamon (Bergama), Physkos an Rom ab. Die Stadt unterstand fortan den römischen Generälen auf Rhodos. 1425 wurde die Stadt vom Osmanischen Reich vereinnahmt. Danach wurde die Burg 1522 für einen geplanten Rhodos-Feldzug gebaut.
Ciftlik
Bozburun
Dişlice Insel
Auf der Insel Dişlice, die genau gegenüber dem Hotel Robinson Club Maris liegt, finden sich monumentale Felsformationen aus vulkanischem Gestein. Einige erzählen, dass dieser Insel so heißt, da sich die Felsen derart winden, können Liebespaare zahlreiche Ecken finden, an denen sie ungestört sind, weshalb man die Insel auch "Liebesinsel" nennt. Andere erzählen, dass die fantastische Formation, wie Zähne aussehen, der Insel „Zahninsel“ genannt wird. An der Rückseite der Insel, die zu der Bencik-Bucht blickt, liegen dagegen kleine Sandstrände.
Selimiye
Selimiye ist ein kleines Fischerdorf, dass sich in einer natürlichen Hafenbucht befindet. Das Dorf liegt mitten im Grünen. Dass Meer hier ist sehr sauber und fast immer ruhig. Mit kleinen Geschäften, Cafes, Maktplatz und freundlichen Menschen ist das moderne Dorf sehr einladend weit weg vom Massentourismus. Nahe der Anlegestelle von Selimiye in einem der Restaurants, kann man Fisch essen. Je nach Sorte werden Sie diese gegrillt oder gedämpft, wobei ein besonderes Olivenöl und Lorbeerblätter dem Sud einen eigenen Geschmack verleihen. Gefüllte Zucchiniblüten sind eine Spezialität der südlichen Ägäis. Hier kann man bei typisch türkischen Essen, die unendliche Stille der Umgebung genießen.
In der Umgebung von Selimiye sind einige historische Ruinen zu finden. Nahe des Ortes, den man in der Antike "Hydras" nannte, stehen die Überreste von drei antiken Festungen. Eine davon liegt auf dem höchsten Berg der Gegend, eine andere auf dem Sarıkaya-Berg und bei der dritten handelt es sich um die Festung Aşarkale bei dem Ort Kızılköy. Stadtmauern aus der hellenistischen Zeit sind dagegen auf den Hügeln im Südosten der Bucht zu besichtigen. Weitere sehenswerte Ruinen der Stadt stammen von einem Beobachtungsturm, der von der Küste aus 100 m entfernt im Meer steht, er wurde einst gebaut um den Schiffen den Weg zu zeigen. Mehrere interessante Funde von gesunkenen Schiffen die man in der Gegend geborgen hat, werden im Unterwasser-Museum in Bodrum ausgestellt.
Die Bucht von Selimiye bildet einen natürlichen Hafen. Seit je her haben hier Schiffe bei stürmischem Wetter Unterschlupf gefunden. In der 2 km entfernten "Sığ Limanı" (Untiefer Hafen) mit seinem leuchtenden Sand befindet sich ein Sandstrand.
Orhaniye, Kızkumu
Orhaniye ist ein wichtiges touristisches Zentrum an der Küste des Golfes von Hisarönü. Das satte grün der Pinienwälder, in der Umgebung spiegelt sich im glasklaren Wasser. Die Farbe des Meeres in dieser Bucht hat einen Farbton angenommen, der nur an hier zu finden ist. Hier ist es sehr ruhig und entspannt. Man sieht Menschen, die scheinbar inmitten des Meeres waten. Wegen der Bewegungen des Meeres hat sich hier eine Sandbank gebildet, diese beginnt an der Küste und teilt die Bucht in zwei Teile. Die Sandbank ist ungefähr 600 m lang. Sie wird "Kızkumu" (der Sand des Mädchens) genannt. Diesen Namen hat man dem Sandstreifen wegen der Legende über die Bucht gegeben. Man sagt, dass eine junge Frau durch die Bucht zu Ihrem Geliebten gelangen wollte. Um sich einen Weg durch das hohe Wasser zu bahnen, füllte sie ihren Rock mit Sand. Der Sand reichte jedoch nicht aus, so dass das Mädchen ertrank.
In der Mitte der Bucht befindet sich eine kleine Insel. Auf deren höchsten Stelle befinden sich Ruinen einer Festung. Man nimmt an, dass die Festung Teil der antiken Stadt Baybassos war, die man in dieser Region gegründet hatte. An manchen Tagen kann man sich an den Felsen Halt suchen und bis zur Insel laufen. Vom Strand der Insel aus, gibt es einen schmalen Fußpfad der bergauf zu den Ruinen führt. Der Ausblick dort ist wunderschön, so dass sich der mühsame Weg wirklich lohnt. Die Einwohner der antiken Stadt Baybassos haben einst mit einem komplizierten Bau von Aquädukten und Röhren ein ausgefallenes Bewässerungssystem erstellt. Das Wasser wurde vom Wasserfall bei dem Dorf Turgut bis hin zu der Festung geleitet. In Orhaniye gibt einige Restaurants. Bars und Cafes haben sich entlang des Hafens und im Ortskern angesiedelt. Es gibt mehrere Geschäfte zum Shoppen.
Hisarönü
Der Golf Hisarönü ist interessant wegen seines kleinen Canyons und seiner Felsformationen. An der Bucht Keçi Bükü, am Eingang zu der Bucht Orhaniye gelegen, befinden sich ein Yachthafen. In der Nähe des Yachthafens und Hotels kann man die Ruinen eines Klosters besichtigen. Besonders sehenswert sind hier die kunstvollen Mosaike im Klostergarten.
Aktur
Datca
Wie ein Finger ragt die knapp 100 km lange Datça-Halbinsel westlich von Marmaris ins Meer und teilt es an dieser Stelle in den nördlichen Teil, die Ägäis und in den südlichen, das Mittelmeer. Das kleine, ursprüngliche Fischerdorf hat ca. 5.200 Einwohner. Der Ort liegt auf der Reşadiye-Halbinsel, unberührt und landschaftlich von besonderer Schönheit. Datca empfiehlt sich besonders für Genießer abseits des Massentourismus`. Die Berge im Rücken und das Meer im Blick, hat man hier die Gelegenheit vom Alltag abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Ein paradiesisches Fleckchen Erde – mit kristallklarem Meerwasser, gesundem, angenehm trockenen Klima, hohem Sauerstoffgehalt und einer abwechslungsreichen Landschaft.
In Datca befindet sich ein schwefelhaltiger Süßwassersee mit warmem Quellwasser, in dem man auch schwimmen kann. Die Flora Datcas ist von besonders großem Reichtum. Auf den Feldern und an den Berghängen wachsen die farbenprächtigsten Blumen, Gewürze und verschiedene Heilkräuter. Mandeln, Oliven, Honig und Fisch zählen – neben vielen anderen türkischen Spezialitäten – zu den kulinarischen Köstlichkeiten der Region.
Alt-Datca
(Dadya) liegt ca. 3 km von Datca-Zentrum entfernt. Der Name ist von Dadya abgeleitet, welches das Zentrum der ersten Zivilisation in Knidos bildete. Bisher wurden keine intensiven Ausgrabungen vorgenommen.
Doch die Architektur, die noch die Spuren der griechischen Zivilisation trägt, wird Sie in historische Schwärmerei versetzen. Der stattliche Mehmet Ali Bey Konak, das Anwesen eines osmanischen Gutsherrn, beherbergt heute ein Restaurant.
Moschee in Reşadiye
Die auf einem Hügel gleich am Eingang des Stadtviertels Reşadiye erbaute Moschee bietet einen sehr eindrucksvollen Anblick. Ihr Baujahr ist unbekannt.
Tonbrennerei
Auf dem Weg zum Dorf Hızırşah liegen die Überreste einer Tonbrennerei, in der einst bis zu 3000 Sklaven gearbeitet haben sollen.
Windmühlen
Die Windmühlen von Kızlan sind zwar außer Betrieb, aber ein Besuch lohnt sich immer.
Taşlık-Strand
Direkt im Zentrum von Datca mit Kiesstrand, sauberem Wasser und Wassersportmöglichkeiten. Der kleine See (Ilıca) schließt sich unmittelbar an den Strand von Taşlık an.
Güllük-Strand
Güllük (Perili Köflk) mit einem herrlichen Sandstrand ist sehr empfehlenswert. Die Bucht ist auch sehr gut für Surfer geeignet. Sonnenschirm und Proviant sollten mitgenommen werden. Güllük ist ca. 12 km von Datca-Zentrum entfernt.
Kargı-Bucht
Kargı Bucht ist ein sehr beliebter Badestrand unter den Gästen Datcas`. Das Zentrum ist ca. 4 km entfernt.
Palamutbükü-Strand
Palamutbükü ist ca. 25 km vom Zentrum Datcas entfernt und besitzt einen geschützten Hafen für Yachten.
Ova und Hayıt Bükü
Diese beiden Buchten liegen in Mesudiye, nicht weit voneinander entfernt. Die größere und sandigere Bucht heißt Ova Bükü, die kleine Kieselbucht wird Hayıt Bükü genannt. Hayıt Bükü verfügt über einen kleinen Hafen für Motorsegler und Yachten. Ova Bükü bietet einen schönen Sandstrand. Mesudiye liegt etwa 20 km von Datca entfernt.
Knidos
Die große historische Sehenswürdigkeit der Datca-Halbinsel sind die Ruinen von Knidos, welche auf der Westspitze der Datça-Halbinsel liegen (ca. 35 km von Datca Zentrum). Die antike Stadt wird erstmals im 7. Jh. v. Chr. erwähnt. Sie gehörte damals zum Bund der dorischen Griechen. Das Apollon-Heiligtum von Knidos war die Schwurstätte dieses Bundes. Die Stadt war in der Antike ein wichtiger Knotenpunkt im Nord/Süd-Handelsverkehr. Die Lage am Wind umtosten Kap bot den Schiffen guten Schutz bei Sturm. Wissenschaft, Medizin und Kunst wurden besonders gefördert. Sehenswert: das sehr gut erhaltene große Theater über dem Ankerplatz am Südhafen, außerdem das Aphrodite-Heiligtum, der Standort, wo die Skulptur der schönen, nackten Aphrodite stand (unter anderem Beschützerin der Seefahrer), ein Meisterwerk, geschaffen von Praxiteles im 4 Jh. v. Chr., die antiken Wasserleitungen und Zisternen, Kanalisation und der versandete Galeerenhafen.